John Frieda gestorben: Wie der Diana-Haarschnitt zur Weltmarke wurde

John Frieda ist mit 75 Jahren gestorben. Der britische Starfriseur und Unternehmer verstarb friedlich im Kreise seiner Familie, wie sein Londoner Salon am Dienstagabend über Instagram mitteilte. Frieda stylte unter anderem die britische Prinzessin Diana und machte aus einem einzelnen Haarschnitt später eine Weltmarke.
Hinter dem Namen John Frieda steckt mehr als ein bekannter Salon: Er baute aus seiner Arbeit als Friseur über Jahrzehnte ein internationales Haarpflegeunternehmen auf.
Wie wurde aus einem Haarschnitt eine Weltmarke?
Den Grundstein legte John Frieda bereits 1976. In jenem Jahr kreierte er den sogenannten Purdey-Topfschnitt für die Schauspielerin Joanna Lumley in der Serie „The New Avengers“ – sein großer Durchbruch. Im selben Jahr eröffnete er im Alter von 25 Jahren seinen ersten eigenen Salon.
Aus dem Salon-Erfolg entstand ein Firmenimperium: Gemeinsam mit der US-Unternehmerin Gail Federici baute John Frieda eine globale Haarpflegemarke auf. 1989 kam das Produkt Frizz-Ease auf den Markt, 1998 folgte Sheer Blonde für spezifische Haartypen. 2002 veräußerte er das Unternehmen schließlich an den japanischen Kao-Konzern. Seinen eigenen Salons blieb John Frieda dabei bis zu seinem Tod treu.
Welche Rolle spielte Prinzessin Diana für seinen Ruhm?
Seinen internationalen Ruf verdankte John Frieda nicht zuletzt seiner Arbeit für Prinzessin Diana, die er stylte. Die Verbindung von prominenter Kundschaft und eigener Produktlinie machte seinen Namen weit über Großbritannien hinaus bekannt und legte die Basis für den späteren Verkauf an Kao.
Was ist über sein Privatleben bekannt?
John Frieda war zweimal verheiratet. 1976 heiratete er die Sängerin Lulu, die Ehe wurde 1992 geschieden. Aus dieser Verbindung stammt sein Sohn Jordan. In zweiter Ehe war er ab 2019 mit Frances Avery Agnelli verbunden, deren Tochter Asia er mit in die Familie aufnahm; aus dieser Beziehung gingen zudem zwei gemeinsame Kinder hervor.
Was von John Frieda bleibt
Er stylte Prinzessin Diana und prägte damit einen weltweit bekannten Modetrend. Mit Frizz-Ease und Sheer Blonde schuf er zwei bekannte Produktlinien. Seinen eigenen Salons blieb er bis zu seinem Tod treu.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.
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