Nicolas Cage: Wie ein Erdrutsch den Hollywoodstar aus seiner Villa vertrieb

Nicolas Cage ist nach eigenen Angaben derzeit obdachlos. Der 62-jährige Schauspieler erklärte bei der L.A. Comic Con, seine Luxusvilla in Malibu sei durch einen Erdrutsch so stark beschädigt worden, dass er vorübergehend in Hotels wohnen müsse.
Cage machte diese Angaben am 31. Oktober 2026 öffentlich. Ausgelöst wurde die Lage durch ein Erdloch, das sich im September 2026 auf der Zufahrt zu seinem Grundstück auftat und immer weiter wuchs.
Ein Erdloch von rund neun Metern legte die Zufahrt lahm
Das Erdloch vergrößerte sich auf etwa neun Meter Durchmesser. Die Einfahrt der Villa wurde dabei vollständig zerstört. Weil das Loch bis an die Haustür reichte, war ein gefahrloser Zugang zum Haus zeitweise nicht mehr möglich.
Für Cage bedeutete das den abrupten Auszug aus dem Anwesen. Seither wohnt er in Hotels, wie er selbst öffentlich machte.
Wie der Erdrutsch zur Gefahr für die ganze Nachbarschaft wurde
Der Erdrutsch betraf nicht nur Cages Grundstück. Durch das entstandene Loch wurden sowohl eine Wasser- als auch eine Gasleitung beschädigt. Die Southern California Gas Company unterbrach daraufhin die Gasversorgung im betroffenen Gebiet, um weitere Risiken auszuschließen.
Die Stadt Malibu rief am 8. September 2026 wegen des Erdlochs den örtlichen Notstand aus. Die Behörden ordneten zudem die Evakuierung der umliegenden Grundstücke an, da die Stabilität des Hangs nicht mehr gewährleistet war.
Auch Nachbarn mussten ihre Häuser verlassen
Der Fall Cage macht ein Risiko sichtbar, das viele Eigentümer in Hanglagen an der kalifornischen Küste teilen: steile, geologisch instabile Grundstücke mit hohem Schadenspotenzial bei Erdrutschen.
Als Reaktion auf die Evakuierungen richtete das Amerikanische Rote Kreuz eine Notunterkunft an der Malibu High School ein. Damit waren auch Nachbarn betroffen, die anders als Cage nicht auf ein Hotelzimmer ausweichen konnten.
Was Betroffene in Hanglagen wissen sollten
Für Anwohner in ähnlichen Lagen lassen sich aus dem Fall mehrere praktische Punkte ableiten:
- Ein Erdrutsch kann binnen Stunden eine Zufahrt und damit den Zugang zum Grundstück vollständig zerstören.
- Beschädigte Leitungen für Wasser und Gas erhöhen das Risiko zusätzlich und können zu behördlich angeordneten Versorgungssperren führen.
- Kommunen wie Malibu können bei akuter Gefahr den örtlichen Notstand ausrufen und Evakuierungen anordnen.
- Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz richten in solchen Lagen kurzfristig Notunterkünfte ein, etwa an Schulen.
- Selbst bekannte Eigentümer sind vor den Folgen instabiler Hänge nicht geschützt, wie der Fall von Nicolas Cage zeigt.
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