Moritz Bleibtreu: Warum der Schauspieler die Unglückszahl 13 zum Glücksbringer macht

Moritz Bleibtreu ist mit einem Datum zur Welt gekommen, das viele Menschen meiden: einem Freitag, dem 13. Der heute 55 Jahre alte Schauspieler hat aus dieser vermeintlichen Unglückszahl im Lauf seines Lebens ein persönliches Glückssymbol gemacht. Wie genau diese Umdeutung funktioniert, erklärt er selbst.
Freitag der 13. gilt in weiten Teilen der westlichen Welt als besonders unglücksbringender Tag, verwurzelt in alten Aberglauben rund um die Zahl 13 und den Wochentag Freitag. Wer an genau diesem Datum geboren wird, bekommt die Zahl gewissermaßen von Geburt an mitgegeben. Bleibtreu musste sich damit also sein ganzes Leben lang auseinandersetzen.
Was dahintersteckt
Bleibtreu habe das Geburtsdatum immer positiv umdrehen müssen. Statt die 13 als Last zu empfinden, erklärt er die Zahl zu seinem persönlichen Glücksbringer. Diese Umdeutung ist kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung, mit der er einem potenziell negativ belegten Datum eine andere Bedeutung gibt.
Wie der Mechanismus funktioniert
Bleibtreu würde sich nach eigenen Worten nicht wirklich als abergläubisch bezeichnen. Gleichzeitig räumt er ein, dass jeder, der an einem Freitag den 13. geboren wurde, eine Art kleinen Aberglauben mit sich trage. Der Mechanismus liegt also nicht in festen Ritualen oder Zwängen, sondern in einer persönlichen Haltung gegenüber dem eigenen Geburtsdatum.
Diese Haltung erlaubt es ihm offenbar, mit der Zahl 13 gelassen umzugehen, ohne sie völlig zu verdrängen. Statt sie zu fürchten, hat er sie sich zu eigen gemacht und daraus eine Art persönliches Erkennungszeichen geformt.
Die Zahlen
Die zentrale Zahl in Bleibtreus Geschichte ist die 13 selbst, verknüpft mit seinem Geburtsdatum an einem Freitag.
- Die Serie startet am 27. November 2026 im Ersten und in der ARD-Mediathek.
Was Betroffene wissen sollten
Wer selbst an einem Freitag den 13. geboren wurde oder sich sonst mit vermeintlichen Unglückszahlen konfrontiert sieht, kann aus Bleibtreus Umgang mit dem Thema einige Punkte mitnehmen.
- Ein als negativ geltendes Datum lässt sich durch eine bewusste Umdeutung persönlich positiv besetzen.
- Aberglaube muss nicht zwangsläufig Angst oder Rituale bedeuten, sondern kann auch eine gelassene Haltung sein.
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