Til Schweiger und Harvey Weinstein: Warum eine abgelehnte Partyeinladung bis heute nachwirkt

04.11.2026
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Ein Smartphone mit Anruf-Benachrichtigung liegt nachts auf einem Tisch, sinnbildlich für die Geschichte um Til Schweiger und Weinstein – Symbolbild, KI-erzeugt
Symbolbild, KI-erzeugt
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Til Schweiger und Harvey Weinstein kennen sich seit den Dreharbeiten zu „Inglourious Basterds“ Im Jahr 2009. Nach eigener Angabe lehnte Schweiger später eine nächtliche Partyeinladung Weinsteins ab – und zog damit eine Welle an wütenden Anrufen auf sich. Der Vorfall zeigt, wie Weinstein schon damals auf Zurückweisung reagierte.

Die Begegnung der beiden reicht zurück in die Zeit der Dreharbeiten zu Quentin Tarantinos Film, der teilweise im Filmstudio Babelsberg entstand. Schweiger spielte darin Feldwebel Hugo Stiglitz an der Seite von Brad Pitt, Weinstein war Produzent des Films. Was danach geschah, erzählte Schweiger selbst.

Wie kam es zur Einladung?

Schweiger lehnte ab, weil er am nächsten Tag früh aufstehen musste und lieber schlafen wollte. Für Weinstein war das offenbar keine akzeptable Antwort.

Wie reagierte Weinstein auf die Absage?

Am nächsten Morgen fand Schweiger auf seinem Handy 17 verpasste Anrufe von Weinstein. Mehrere Sprachnachrichten darauf enthielten erneut Beleidigungen gegen den Schauspieler.

Schweiger bezeichnete diesen nächtlichen Streit als den einzigen persönlichen Kontakt, den er je mit Weinstein hatte. Zum gemeinsamen Dreh selbst soll das Verhältnis demnach unauffällig gewesen sein.

Was zeigt der Vorfall über Weinstein?

Heute ist Weinstein wegen Sexualverbrechen verurteilt und sitzt im Gefängnis. Schweiger, inzwischen 62 Jahre alt, erzählte die Geschichte offenbar erst Jahre später öffentlich; Weinstein ist mittlerweile 74 Jahre alt.

  • Schweiger und Weinstein lernten sich 2009 am Set von „Inglourious Basterds“ kennen.
  • Weinstein rief Schweiger nachts an und forderte eine spontane Clubfeier.
  • Schweiger lehnte ab und beendete das Gespräch, nachdem Weinstein ihn beschimpft hatte.
  • Am Morgen danach fand Schweiger 17 verpasste Anrufe mit weiteren Beleidigungen vor.

Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.

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