Jürgen Vogel: Warum er erst jetzt über Luna Jordans Tod spricht

20.10.2026
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Ein leerer Regiestuhl an einem TV-Filmset steht sinnbildlich für das erste Statement von Jürgen Vogel zu Luna Jordan – Symbolbild, KI-erzeugt
Symbolbild, KI-erzeugt
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Jürgen Vogel hat sich nach Monaten des Schweigens zum Tod von Luna Jordan geäußert. Sie spielte seit dem Serienstart 2021 die Filmtochter von Vogels Figur in der ZDF-Krimireihe „Jenseits der Spree“.

Das Schweigen

Jürgen Vogel begründet sein langes öffentliches Schweigen damit, dass viele Dinge privat sind und es schwerfällt, darüber zu sprechen. Er betont, dass dieses Schweigen nicht bedeutet, Luna Jordan aus Herz und Leben zu streichen. Zugleich erklärt er, dass jeder Mensch seine eigene Art zu trauern habe.

Diese Erklärung liefert den eigentlichen Mechanismus hinter der späten Reaktion: Vogel trennt öffentliche Stille von persönlicher Trauer. Erst mit dem Start der neuen Staffel fand er demnach den richtigen Moment, sich zu äußern.

Der Auftritt

Vogel äußerte sich in einem Video zu Luna Jordans Tod. Darin beschreibt er seinen Beitrag als Stimme des gesamten Produktionsteams von „Jenseits der Spree“ und spricht im Namen aller, die mit ihr zusammengearbeitet haben. Er sagt, dass alle Kollegen sie sehr vermissen.

Zum Auftakt der neuen Staffel erschien eine Texttafel, die der verstorbenen Luna Jordan liebevoll gedachte. In der ersten Folge trat sie ein letztes Mal als Figur Stella auf, bevor diese die Serie durch eine Reise nach Südamerika verlässt.

Die Zahlen dahinter

Jürgen Vogel ist 58 Jahre alt, Luna Jordan wurde nur 25 Jahre alt. Die beiden arbeiteten über sechs Jahre zusammen, Vogel beschreibt ihren Tod als riesigen Einschnitt für das gesamte Team. Die achtteilige neue Staffel ist freitags ab 20:15 Uhr im Programm zu sehen.

Bereits vorher war Luna Jordan unter anderem durch ihre Rollen in „Polizeiruf 110“, „Euphorie“ sowie im Drama „Fuchs im Bau“ bekannt geworden, wofür sie 2022 mit dem Österreichischen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Für die Beatles-Serie „Hamburg Days“ war ursprünglich sie für die Rolle der Fotografin Astrid Kirchherr vorgesehen; inzwischen übernimmt Lea Drinda diesen Part.

Was jetzt zu sehen ist

Die Familie von Luna Jordan machte die Todesursache nicht öffentlich. Ihre Agentur Players bestätigte lediglich, dass der Tod plötzlich und unerwartet eintrat. Ab dem 23. Oktober 2026 lässt sich Luna Jordan in der sechsteiligen Produktion „Wake Up“ in der Rolle der Emilia sehen, abrufbar ab 10 Uhr in der Mediathek.

Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.

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