Clemens Luderer: Der Mechanismus hinter seinem Theaterstück für Kärntner Schüler

02.11.2026
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Ein leerer Schulsaal mit Stuhlreihen und Bühnenlicht steht sinnbildlich für das Theaterprojekt, das Kärntner Schüler erreichen soll – Foto: WOKANDAPIX / Pixabay
Foto: WOKANDAPIX / Pixabay
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Am Peraugymnasium in Villach feiert ein neues Klassenzimmerstück Premiere, das sich an Kärntner Schüler ab 14 Jahren richtet. Im Mittelpunkt steht Selbstwertgefühl, Ängste, Orientierungslosigkeit und die Herausforderungen des Erwachsenwerdens. Danach wird die Produktion für die gesamte Oberstufe gespielt und geht anschließend auf Tour durch Kärnten.

Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Sucht- und Suizidprävention und arbeitet direkt mit Jugendlichen.

Was dahintersteckt

Das neue Stück trägt den Titel Im Rausch und ist als autobiografisch fundierter Vortrag angelegt. Es dreht sich um persönliche Erfahrungen mit Sucht, Kontrollverlust und Rehabilitation. Ab November 2026 geht die Produktion auf Tournee durch Kärntner Schulen – eingebettet in die Initiative Schulfreundliches Theater, eine Kooperation der neuebuehnevillach mit Kärntner Schulen, dem Landesschulrat und dem Landesjugendreferat.

Schulen können dabei eine unverbindliche und kostenlose Partnerschaft eingehen. Die neuebuehnevillach gründet, leitet oder unterstützt in diesem Rahmen Theatergruppen an Schulen und ermöglicht Partnerschulen, professionelle Produktionen direkt für Aufführungen vor Ort zu buchen.

Wie es funktioniert

Nach jeder Aufführung folgt eine moderierte Gesprächsrunde über die angesprochenen Themen. Die Schüler können außerdem an einem Workshop teilnehmen, in dem sie einen Brief an ihr zukünftiges Selbst schreiben. Diese Briefe werden den Jugendlichen erst einige Jahre später zugeschickt – ein später Moment der Selbstkonfrontation.

Das gesamte Format ist auf knapp 50 Minuten inklusive Nachbesprechung ausgelegt. Damit bleibt es kompakt genug für den Schulalltag, ohne die Themen Sucht, Krise und Selbstwert oberflächlich zu behandeln.

Die Zahlen dahinter

Dass dieses Format wirkt, zeigt die Vorgängerproduktion: Das Stück KI Amok, eine Uraufführung für Schüler zwischen 10 und 15 Jahren, wurde bereits über 200 Mal an Schulen aufgeführt. Es behandelt Social Media, Cybermobbing, familiäre Belastungen und künstliche Intelligenz, ebenfalls mit anschließender moderierter Nachbesprechung.

Zu den aktuellen Partnerschulen der Initiative zählen unter anderem das BG/BRG Mössingerstrasse, die BAKIP, die HTL Villach, die HAK Villach, das BG/BRG Villach St. Martin, die CHS Villach sowie die NMS Villach Landskron und die NMS Villach Auen.

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