Aufgedeckt: Warum Daniel Brühl sich ausgerechnet in Voldemort wiedererkennt

Daniel Brühl leiht Lord Voldemort seine Stimme. In einer neuen deutschen Harry-Potter-Hörbuchreihe schlüpft der 48-jährige Schauspieler in die Rolle des dunklen Zauberers – und entdeckt dabei eine persönliche Verbindung zur Figur, die ihn selbst überrascht.
Was dahintersteckt
Die Verbindung zwischen Daniel Brühl und Voldemort liegt nicht in äußerlicher Ähnlichkeit, sondern in einer Eigenschaft der Figur, die Brühl als überraschend nachvollziehbar beschreibt: die Angst vor dem Tod. Genau diese Furcht treibt Voldemort in der Romanreihe von J.K. Rowling an und macht ihn zu einem der bekanntesten Antagonisten der Popkultur.
Die menschliche Seite
Für Brühl liegt gerade darin der Reiz der Rolle. Er beschreibt Voldemort als den ultimativen Gegenspieler, zugleich aber als vielschichtige Figur mit nachvollziehbaren Beweggründen. Die Angst vor dem eigenen Ende sei ein Gefühl, das jeder Mensch kenne – auch er selbst. Diese Einschätzung macht aus dem Bösewicht keinen reinen Schurken, sondern eine Figur mit einem sehr menschlichen Kern.
Die Hörbuchreihe
Veröffentlicht wird die Produktion von Audible und Pottermore Publishing. Die englischsprachige Fassung war international bereits erfolgreich, nun folgt die deutsche Variante als siebenbändige Reihe. Den Anfang macht „Harry Potter und der Stein der Weisen“, das am 10. November 2026 erscheinen soll. Die sechs weiteren Bände sollen danach monatlich folgen, beginnend ab Dezember 2026.
Weitere Stimmen
Brühl ist in der Produktion nicht allein. Nina Hoss spricht Professorin Minerva McGonagall, Armin Rohde übernimmt die Stimme von Hagrid. Mit dieser Besetzung reiht sich die deutsche Hörbuchreihe in eine prominent besetzte Neuauflage der Harry-Potter-Welt ein, die auf dem Erfolg der englischsprachigen Version aufbaut.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.
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