Aufgedeckt: Wie „The Green“ Essen im Glas nachhaltig macht

Fünf Jahre nach dem Start als pragmatische Homeoffice-Lösung hat sich The Green zu einem regionalen Lieferkonzept entwickelt, das bewusst mit gängigen Take-away-Gewohnheiten bricht. Statt Einwegverpackungen setzt das Unternehmen konsequent auf ein Mehrwegsystem aus Glas – ein Ansatz, der im Alltag funktioniert, aber selten hinterfragt wird. Was steckt tatsächlich dahinter?
Mehrweg statt Müll: Wie der Glas-Kreislauf im Alltag funktioniert
Während klassische Lieferdienste auf Einwegverpackungen setzen, basiert das System von The Green auf Rückgabe und Wiederverwendung. Die Speisen werden in Gläsern ausgeliefert, die bei der nächsten Lieferung eingesammelt und gereinigt werden. Das Prinzip ist einfach – die Umsetzung weniger: Logistik, Hygiene und Timing müssen ineinandergreifen. Laut Gründer Stefan Schartner werden dadurch jährlich große Mengen an Verpackungen vermieden. Genaue Zahlen bleiben offen, doch der Effekt zeigt sich im Alltag: Wer regelmäßig bestellt, produziert sichtbar weniger Müll. Gleichzeitig entsteht eine ungewohnte Rolle für die Kunden. Kunden werden aktiv Teil des Systems in dem sie Glässer sammeln und zurückgeben.
Haltbarkeit ohne Zusatzstoffe: Was technisch dahinter steckt
Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist die Haltbarmachung der Speisen. Die Gerichte werden bei rund 95 °C ins Glas abgefüllt und anschließend rasch gekühlt. Dadurch bleiben sie lange haltbar – ohne Konservierungsstoffe. Dieses Verfahren ist nicht neu, wird aber im Liefersegment selten konsequent eingesetzt. Entscheidend ist dabei die Kombination aus Temperatur, Hygiene und schneller Verarbeitung. Die Einhaltung dieses Prozesses wirkt sich unmittelbar auf Qualität und Sicherheit aus.
Menüplanung ohne Algorithmus: Der Faktor Mensch
Im Gegensatz zu großen Lieferketten setzt The Green auf eine manuelle Menüplanung. Haubenkoch Stefan Schartner erstellt wöchentlich ein wechselndes Angebot aus Hauptgerichten, Beilagen, Suppen und Desserts. Auffällig ist dabei der direkte Austausch mit den Kunden: Feedback wird bei der Auslieferung persönlich aufgenommen und fließt in die nächste Planung ein. Dieses Modell ersetzt datengetriebene Optimierung, ein Ansatz, der zwar aufwendiger ist, aber deutlich zur Kundenbindung beiträgt.
Fünf Jahre The Green: Wachstum mit offenen Fragen
Zum fünfjährigen Bestehen Anfang Juli plant das Unternehmen ein Sommerfest für Kunden und Partner. Laufend wird an der Erweiterung des Angebots und einem eigenen Betriebsstandort gearbeitet. Langfristig steht auch eine österreichweite Lieferung im Raum. Es wird untersucht wie ein regional ausgerichtetes Mehrwegsystem in größerem Maßstab wirtschaftlich und logistisch umsetztbar ist, insbesondere im Hinblick auf Transportwege und Rückführung der Gläser.
Zwischen Nachhaltigkeit und Aufwand: Ein Modell mit Potenzial
The Green zeigt, dass ein alternatives Liefermodell möglich ist. Weniger Verpackungsmüll, regionale Zutaten und direkte Kundenbindung sprechen für das Konzept. Gleichzeitig bringt es neue Anforderungen mit sich – sowohl für den Betrieb als auch für die Kunden. Die Umsetzbarkeit dieses Systems, im Vergleich zu Convenience-Angeboten, hängt nicht nur vom Nachhaltigkeitsgedanken ab, sondern auch davon, wie praktikabel es im Alltag ist.
Weitere Informationen und aktuelle Menüs sind unter www.thegreenfigc.at abrufbar.
Impressum:
The Green Food in Glas Company
Stefan Schartner
Luthergasse 4
A-2011 Sierndorf
0677 64203998
thegreen@outlook.at
www.thegreenfigc.at
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